Rasierhobel Tipps, Anwedung & Alternativen

Der Rasierhobel ist aktuell in aller Munde. Er ist das Tool in der Zero Waste Szene um im Bad Plastik zu vermeiden. Ich selbst besitze schon seit mehreren Monaten einen und habe euch diesen schon auf Instagram empfohlen. Am Anfang lief auch alles top. Irgendwann nicht mehr. Deswegen möchte ich euch heute ein bisschen von meinen Rasierhobel Erfahrungen berichten und ein paar Tipps und Alternativen zeigen.

MEINE ERFAHRUNGEN MIT DEM RASIERHOBEL

Wie schon geschrieben, habe ich meinen seit einigen Monaten und habe ihn vor allem in der Winterzeit verwendet. Ich nutze den plastikfreien Rasierer für Beine und Achseln. Irgendwann fing ich an mich oft damit zu schneiden und meine Haut war sehr strapaziert, bekam kleine Pickelchen und wurde total trocken. Da half es auch nichts frische Klingen zu benutzen. Also bin ich für kurze Zeit wieder auf einen konventionellen Plastikrasierer umgestiegen, den ich noch zu Hause hatte. Das war für mich aber keine dauerhafte Option. Also begann ich mich nach Alternativen umzusehen und Tipps zum plastikfreien Rasieren zu suchen.

Rasierhobel in gold

Dabei stieß ich auf die Marke Bulldog. Die haben nämlich einen Rasierer* rausgebracht, der aus Bambus und Metall besteht. Außerdem ist er nicht in Plastik verpackt, sondern in Recycling-Papier. Die Rasierhobel Alternative gibt es bei dm zu kaufen. Lediglich die Klingen kommen noch mit einer kleinen Plastikabdeckung. Bei diesem Produkt wurde Kunststoff auf ein Minimum reduziert und das finde ich super! Es ist die perfekte Alternative für alle die mit einem Rasierhobel nicht klar kommen oder sich noch nicht trauen ihn zu benutzen. Übrigens ist es völlig egal, dass der Rasierer für Männer sein soll, Frauen können ihn genauso benutzen. Mir und meiner Haut tat die kleine Auszeit vom Rasierhobel Test auf jeden Fall gut. Den Bambusrasierer habe ich jetzt immer in meiner Sporttasche dabei.

Rasierhobel Tipps und Tricks

Übrigens: Der Rasierhobel unterliegt nicht der sogenannten Pink Tax. Dabei handelt es sich um einen Aufpreis, den Frauen für ähnliche Produkte zahlen müssen. Der Aufpreis bei Einwegrasierern liegt bei stolzen 27%.

ZURÜCK ZUM RASIERHOBEL

Für alle die schon einen Rasierhobel zu Hause haben und Schwierigkeiten haben, gibt es jetzt noch ein paar Tipps zur richtigen Anwendung. Damit gelingt das Rasieren viel leichter, versprochen. Mein Butterfly Modell* ist übrigens von Woodberg. Dort gibt es ganz viele natürliche Produkte rund um das Thema Rasur. Aktuelle gibt es dort auch einen Rasierhobel der sich „Leaf shave“ nennt. Man kann die Klingenanzahl selbst bestimmen und der Kopf ist beweglich. Dieses Modell könnte also auch eine gute Alternative zum klassischen Hobel sein.

TIPP 1

Bei dem Butterfly Modell kann man mittels einer Schraube die „Flügel“ schließen. ich habe sie am Anfang so fest zugeschraubt, dass die Klinge keinen Spielraum mehr hatte. Wenn ich es etwas lockerer lasse funktioniert die Rasur viel besser und gründlicher. Trotzdem immer mit einer leichten Hand rasieren und nicht zu locker drehen, sonst könnt ihr euch schneiden.

TIPP 2

Die richtige Seife macht tatsächlich den Unterschied! Am Angang habe ich den Hobel mit normalem Duschgel verwendet. Als ich dann auf eine unverpackte Körperseife umgestiegen bin, war ich total erstaunt, wie viel besser und hautschonender die Rasur gelingt. Deswegen werde ich mir jetzt auf jeden Fall eine Rasierseife zulegen.

TIPP 3

Ich bin unheimlich faul was Körperpflege angeht, aber eine reichhaltige Bodybutter und Kokosöl ist für mich nach dem Rasieren mit dem Rasierhobel essentiell geworden. Also lieber etwas mehr cremen, statt trockne und juckende Haut.

Hat man den Dreh bei einem Rasierhobel erst mal raus, entfernt er zuverlässig störende Körperbehaarung und man spart dabei eine Menge Müll. Wenn ihr jetzt noch mehr wissen wollt, dann lest euch unbedingt den Artikel zu Rasierhobeln von Laura auf the OGNC durch.