Nachhaltig einkaufen ohne Unverpacktladen

Ich liebe es im Unverpacktladen einzukaufen. Das plastikfreie Einkaufen hat so eine beruhigende Wirkung auf mich und die Läden haben meist eine ganz besondere Atmosphäre. Aber nicht jeder hat einen Unverpacktladen um die Ecke (ich übrigens auch nicht). Daher habe ich mir überlegt, wie man auch abseits davon nachhaltig Einkaufen kann. Fangen wir ganz vorne an:

Die Einkaufsliste

Beim Schreiben der Einkaufsliste macht ihr euch von Anfang an Gedanken, was ihr wirklich braucht. Die Chance Impulskäufe zu tätigen sinkt durch eine Liste stark. So wandert nur das in deinen Einkaufswagen, was ihr wirklich braucht.

Vorbereitung ist alles

Dieser Tipp stammt mitten aus meinem Leben: Geht niemals hungrig Einkaufen. Ja im Ernst. Jedes Mal, wenn ich mit Hunger im Gepäck einen Supermarkt betrete, nimmt das kein gutes Ende.

Der Klassiker

Packt euch genügend Jutebeutel und Obst- bzw. Gemüsenetze ein. So spart ihr euch die Plastiktüten.

Fahrrad statt Auto

Wenn es euch möglich ist, nehmt doch mal das Fahrrad zum Einkaufen statt das Auto. Das sorgt zusätzlich auch noch für ein bisschen Bewegung.

Die Biokiste

Viele Biobauern bieten Aboboxen an. So könnt ihr Obst, Gemüse und andere Produkte nach Hause bestellen. Oft kommen diese ohne Plastikverpackung und in einer Pfandbox. Informiert euch einfach mal, was es in eurer Region gibt.

Der Bioladen und der Wochenmarkt

Vielleicht gibt es in eurer Nähe einen Biomarkt oder einen Wochenmarkt? Auch dort kann man einiges unverpackt oder in Pfandgläsern kaufen. Die Produkte sind größtenteils regional und saisonal.

Geheimtipp

Bei uns gibt es einen Feinkostladen mit einer riesigen Obst und Gemüseabteilung. Die meisten Sachen davon werden ohne Verpackung angeboten. Vielleicht gibt es so etwas auch in eurer Nähe. Das könnte zum Beispiel ein türkischer oder asiatischer Supermarkt sein.

Wenn ihr noch weitere Tipps kennt, dann schreibt sie unbedingt in die Kommentare.

Bild von Laura Mitulla via Unsplash